Jahrbuch Verfolgung und Diskriminierung von Christen 2018

Studien zur Religionsfreiheit / Studies in Religious Freedom – ISSN 1618-7865, Bd. 31

Thomas Schirrmacher, Max Klingberg und Martin Warnecke (Hg.). Jahrbuch Verfolgung und Diskriminierung von Christen 2018. Studien zur Religionsfreiheit Bd. 31. Verlag für Kultur und Wissenschaft: Bonn, 2018. ISBN 978-3-86269-165-4. Pb. 440 S.

Das jährliche Standardwerk zur Religionsfreiheit 2018 und das jährliche Standardwerk zur Verfolgung von Christen 2018 in einem Wendebuch zusammen gebunden – jedes Jahrbuch beginnt auf einer Seite des Umschlages. Herausgegeben für den Arbeitskreis für Religionsfreiheit der Deutschen und Österreichischen Evangelischen Allianz und die Arbeitsgemeinschaft Religionsfreiheit der Schweizerischen Evangelischen Allianz, das Internationale Institut für Religionsfreiheit und die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte von Thomas Schirrmacher, Max Klingberg und Martin Warnecke.

Zum Titelbild: Islamisten haben während der Herrschaft des „Islamischen Staates“ Kirchen entweiht, verwüstet oder zweckentfremdet. In Bahzani im Norden des Irak beschmierten sie auf dem christlichen Friedhof viele der dortigen Kreuze mit schwarzer Farbe. Auf diesem Grabstein zusätzlich auch den Schriftzug „Der Herr behüte die Verstorbenen“.

Der Ort wird inzwischen von der schiitischen Zentralregierung in Bagdad kontrolliert. Von den ursprünglich 382 syrisch-orthodoxen Familien sind 185 Familien zurückgekehrt. Von den Schiiten sind es alle Familien, von den Jesiden mehr als die Hälfte. Tatsächlich leben die Religionsgruppen aber isoliert nebeneinander. Es gibt tiefstes Misstrauen, weil in Orten, aus denen die Nicht-Muslime und Schiiten nicht frühzeitig geflohen sind, muslimisch-sunnitische Nachbarn schon vor dem Eintreffen des „Islamischen Staates“ Frauen verschleppt und andere schwere Verbrechen begangen haben.

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